Aktuelles:

JLVK 2022

Am Freitag, dem 16. September, sind alle nach und nach angereist. Wir sind relativ früh schlafen gegangen, da wir am nächsten morgen früh zum Frühstück wieder aufstehen mussten. Nach dem Anziehen und Packen ging es danach auch direkt nach Bremthal. Hier fand der gesamte Wettkampf statt. Auf der Zielwiese angekommen haben sich alle langsam endgültig fertig gemacht, um rechtzeitig zum Start zu kommen.  Das Gelände war teilweise sehr steil, insgesamt ist man aber gut vorangekommen. Der Zieleinlauf war sehr kurz und man konnte noch einmal alles geben. Am Abend war Siegerehrung. Wir liefen mit dem Motto „Bekannte Hessen“ ein. Nachdem alle in der Halle eingetroffen waren, wurden die Läufer geehrt und der Punktezwischenstand der einzelnen Bundesländer bzw. Turnverbände wurde verkündet. Den restlichen Abend haben wir nur noch mit Packen verbracht, da wir am nächsten Morgen noch früher zum Frühstück mussten und anschließend schon gefahren sind. Der Massenstart verlief in zwei „Wellen“, wobei vorher noch ein Trainerlauf stattfand. Dieser war kein gewöhnlicher OL. Man hatte eine uralte karte und musste mithilfe dieser innerhalb von 30 Minuten Posten finden. Die Posten waren nicht eingezeichnet, was die Sache noch schwerer machte, als sie mit der nicht aktuellen Karte eh schon war. Für Hessen war das Wochenende insgesamt erfolgreich. Wir belegten den achten Platz.

 

Ergebnisse Einzellauf

Ergebnisse Staffellauf

 

Text: Ulla Horst

Fotos: Hendrik Holzhauer

 

Bojan Blumenstein ist Deutscher Meister im Sprint

Am ersten Septemberwochenende fanden die DM Sprint und die DM Sprintstaffel in Hamburg statt. Durch die zentrale Lage der Wettkämpfe, nicht weit entfernt von der Innenstadt, nutzten viele die Möglichkeit entspannt mit dem Zug anzureisen. Am Freitagabend gab es bereits die Möglichkeit, an einem Trainingslauf teilzunehmen, um sich an die neuen Sprint-Symbole zu gewöhnen, die es besonders ermöglichen auf mehreren Ebenen zu laufen. Diese Erfahrung machte sich dann insbesondere im Finale am Samstag Nachmittag bezahlt. 

Für das Finale musste man sich am Samstagvormittag qualifizieren. Bei der Damen- und Herrenelite kamen jeweils die besten 28 Läufer*innen ins Finale. Das gelang fünf Hess*innen in der Elite, drei aus der Jugend und 11 aus den Altersklassen.

Während im Vorlauf vor allem Routenwahlen auf einer Ebene und im Park gefragt waren, gab es im Finale vor allem Treppen. Es ging viel hoch und runter, durch Tunnel und Brücken und hatte man einmal nicht richtig hingeschaut, stand man plötzlich vor einer Wand und war in der falschen Ebene. Durch die vielseitigen Anforderungen musste man ordentlich für eine Platzierung kämpfen, was den Folgenden besonders gut gelang:

 

1. Bojan Blumenstein (H21)

3. Toby Scott (H21)

1. Ingo Horst (H45)

2. Julian Doetsch (H14)

6. Michael Schlei (H14)

5. Anatolii Dunaev (H35)

5. Petra Speh-Rothaug (D65)

5. Helmut Blumenstein (H65) 

 

Herzlichen Glückwunsch zu euren tollen Läufen bei der DM Sprint! 

 

Am Sonntag fand die DM Sprintstaffel statt. Durch die vielen Teams die beim Massenstart losrannten musste man sich besonders gut auf den eigenen Lauf und die richtigen Posten konzentrieren. Im Wilhelmsburger Inselpark ging es über viele Brücken und durch kleine Wege zwischen Blumenbeeten, an Hecken entlang, über Wiesen und Hügel. Die kleinen und großen Routenwahlen entschieden oft darüber ob man mit seinem Konkurrent*innen mithalten konnte oder nicht. 

 

Die Platzierungen sind: 

5. D/H19T OSC Kassel (Paula Mühlstein, Hendrik Holzhauer, Bojan Blumenstein, Sabine Rothaug)

4. D/H135T SC Königstein (Marcus Schmidt, Brit Horst, Ingo Horst) 

6. D/H135T SC Helsa (Martin Gertenbach, Uta Engel, Gerrit Rode)

 

Vielen Dank für das sonnige gemeinsame Wochenende und die tollen Teamleistungen!

 

 

Text: Paula Mühlstein und Hendrik Holzhauer

Fotos: Paula Mühlstein und Sabine Rothaug

 

 

Hessen unterwegs im OL-Sommer

Ob Trainingslager oder Wettkampf, ob in Deutschland oder im Ausland - die hessischen Orientierungsläufer*innen sind auch diesen Sommer wieder sehr aktiv.

 

Das Highlight der hessischen OL-Jugend war sicherlich das von Ingo Horst und dem SC Königstein organisierte Sommercamp in Schweden. Bei dem Camp, das in Norrköping in Mittelschweden stattfand, nahmen über 70 Orientierungsläufer*innen aus ganz Deutschland teil. Dabei wurde nicht nur eifrig an der Orientierungslauf-Technik gefeilt. Bei Schwimm-OL, Kanu-OL und im Kletterpark hatten alle Teilnehmer*innen viel Spaß.

 

Aber nicht nur zum Sommercamp ging es nach Schweden. Auch der OOCup und O-Ringen lockten viele hessische Orientierungsläufer*innen in den Norden. 
Ganz besonders hervorzuheben ist die erfolgreiche Teilnahme von Sophie Behrendt in der Altersklasse D 10 beim O-Ringen. Mit zwei Etappensiegen lief sie nach fünf Tagen in der Gesamtwertung auf den hervorragenden dritten Platz von insgesamt 100 Teilnehmerinnen in ihrer Altersklasse!

 

Und auch im Süden waren einige Hessen mit Karte und Kompass unterwegs. Bei den 5 Days of Italy in Madonna di Campiglio forderten feine Höhenstrukturen oberhalb der Baumgrenze in traumhafter Bergkulisse von den Teilnehmer*innen so einiges ab.

 

Man muss aber nicht unbedingt ins Ausland fahren, um herausfordernde Bahnen und tollen OL zu bekommen. Die Bavarian Forest 5 Days rund um Bodenmais zeigten mit vielen Felsen und Steinen und wenigen Wegrouten in spannendem Gelände, dass man auch in Deutschland einen tollen OL-Sommer erleben kann. Auch 2023 laden die Veranstalter wieder zu fünf Tagen OL in den Bayrischen Wald ein.

 

Nach vielen Erlebnissen in unterschiedlichen Geländen freuen sich die hessischen Orientierungsläufer*innen jetzt auf die Herbstsaison, bei denen, die DM Sprint und Sprint-Staffel, der JLVK, die DM Lang, der Deutschland-Cup und die Hessischen Meisterschaften die Höhepunkte darstellen.

 

Text: Sabine Rothaug

Fotos: Claas Behrendt, Sabine Rothaug